Skelettuhren – Das Uhrwerk im Mittelpunkt

Das neue Jahr ist nun schon wieder 6 Wochen alt und unsere Ferien mittlerweile auch vorbei. Die Uhrenschmiede steht schon lange nicht mehr still.

Zur Zeit wage ich mich mal an eine Skelettuhr. Der tiefe Einblick in die Mechanik eines Uhrwerks faszinieren mich und sicher auch viele andere.

Ob Trend oder nicht; eine Skelettuhr ist immer wieder ein Meisterwerk von uns Uhrmachern. Genauigkeit beim Aussägen oder-fräsen sind gefragt. Die Kanten werden handangliert; Ausdauer ist nötig!

Kleine Details im Design, Gravuren und Veredelungen machen eine Skelettuhr zu einem Zeitmesser, wo man dem Uhrwerk bei seiner Arbeit zuschauen kann.

Ich fange mal an und bin gespannt, welches Design meiner Kreativität entspringt.

JS Segler Emaille die Erste

Endlich ist es soweit: Stolz, auf das neueste Schmuckstück aus der Uhrenschmiede stellen wir euch das erste Schweizer Emaille Kunstwerk von JS Unikatuhren für das Handgelenk vor: die JS Segler

Unzählige Versuche, Experimentieren mit Emaille Farben und viel Geduld, haben sich gelohnt. Das Zifferblatt der JS Segler, eingeschalt in einem seiden mattierten 47er ES Gehäuse, ist ein absoluter Blickfang. Das Emaille Segler Motiv ist in aufwendiger Handarbeit gestaltet worden. Dabei sind uralte Goldschmiedetechniken zum Einsatz gekommen.

Das Metall wurde in mehreren Arbeitsgängen für den ersten Emaille Brand vorbereitet, unter anderen in einer Trowalisiertrommel mit kleinen Keramikteilchen poliert und anschließend in einer Beize behandelt. Die erste Emaille-Schicht wird nass, unter einem Mikroskop aufgetragen und nach dem vollständigen Abtrocknen bei über 800°C im Emaille Ofen gebrannt. Anschliessend wird das Zifferblatt von der Zunderschicht befreit und wiederholt gebeizt. Die entstandenen Vertiefungen werden mit einer zweiten Emaille-Schicht aufgefüllt und erneut gebrannt. Die Oberfläche ist nun bereit zum Schleifen. Mit immer feiner werdenden Diamantschleifschwämmen wird die Oberfläche im Wasserbad glatt geschliffen, bis die Metallstege freigelegt sind.

Im nächsten Schritt wird das Zifferblatt im Ultraschall gereinigt und nach dem Trocknen erneut in den Ofen geschoben, um den Glanzbrand aufzubringen. Nach dem langsamen Abkühlen wird das Zifferblatt von Hand, im Wasserbad, mit einem sehr feinen Polierfilm auf Hochglanz gebracht.

Zur Uhrwerksbefestigung werden auf der Rückseite die Zifferblattfüsse angelötet. Anschließend wird das Blatt galvanisch entfettet und vergoldet.
Als letzter Schritt wird der die Skala mit einer manuellen Tampondruckmaschine vorsichtig aufgedruckt.

Details zur Uhr: Die JS Segler wird angetrieben von einem Schweizer Sellita Automatikuhrwerk SW200, 26 Lagersteine, 38h Gangreserve nach Vollaufzug; es zieht sich beim Tragen am Handgelenk selbständig auf. Das Gehäuse ist seiden mattiert, 47 mm im Durchmesser & 12mm hoch. Saphierglas auf der Oberfläche und Kristallglasboden, welcher die Sicht auf das Uhrwerk frei legt. Das Manufakturarmband ist aus festem Sattelleder hergestellt.

In Zukunft werden wir weiterhin Emaille Kunstwerke als Armbanduhr herstellen. Zur Einführung unserer neuen Emaille Uhrenserie, verkaufen wir die JS Segler zum einmaligen Sonderpreis!

Erhältlich bei JS Unikatuhren, der kleinsten Uhrenschmiede der Schweiz.

Neues Unikat for Ladies – JS Moonwalk

Ein Einzelstück entsteht

Es gibt viel zu tun in der Uhrenschmiede, denn es wurden ein Dutzend Uhrwerke geliefert; darunter zwei Sellita SW280-1 Automatik mit Mondphasenanzeige. Selten verbaut und genau das Richtige für meine neue Unikatuhr. 26 Lagersteine, 38 Stunden Gangreserve nach Vollaufzug, Sekunden-Stopp bei gezogener Krone und Datumschnellschaltung bei 24 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziffernblattdesign

…eines meiner grössten Leidenschaft zur Zeit. Designen, Zeichnen, Erstellen. Es kommen 2 Varianten in Frage; mit oder ohne Profil?

Ich probiere eines mit Profil; aber das Motiv wird anders, als gedacht.

Variante ohne Profil

 

 

Ich starte mit dem Rohling; hierfür wird die Blechronde erstmal in Form gebracht und für das Uhrengehäuse abgeschliffen. Ziffernblattfüsse müssen angelötet werden. Ich erstelle die Zeichnung für den Datums- und Mondphasenausschnitt. Aus der Zeichnung wird die Druckplatte für die Tampondruckmaschine hergestellt. Danach werden die Ausschnitte auf den Ziffernblatt Rohling als Negativ gedruckt. Die Rückseiten und Seitenflanken werden mit schwarzem Schutzlack abgedeckt. Die Datums- und Mondphasenanzeige wird in Eisen 3 Chlorid ausgeätzt. Der Vorgang dauert ca. 2 Stunden. Der Schutzlack wird in Lösungsmittelbad wieder entfernt. Die Ausschnitte bearbeite ich mit einer Schlichtfeile, das so genannte Anglieren von Kanten.  Zu guter Letzt wird der Rohling auf der Drehmaschine mit einem Kreiselschliff verziert.

 

 

 

 Profil wird gedruckt

Von der Auswahl an Profilen konnte ich keines nehmen; die Motive sind für diese Uhr nicht geeignet. Ich mache mich daran, das Ziffernblatt mit einem silbernen Druck zu versehen. Eins sogenanntes Tribal ist entstanden. Eine JS-Applique wird gesetzt, statt gedruckt.

 

 

 

Das ist Ladylike!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Schlicht und elegant kommt unser neuestes Unikat daher. Das Ziffernblatt dezent in weiss-silberfarben gehalten, Stundenindex mit roten Rubinen besetzt. Die „Moonwalk for Ladies“ ist ein absolutes Einzelstück, handgefertigt und mit viel Leidenschaft. Diese Uhr wird es kein zweites, drittes und viertes Mal geben. Für alle, die auf der Suche nach dem EINZIGARTIGEM Geschenk sind!

In der Werkstatt erhältlich

 

 

Erste Ziffernblätter mit Emaille

Die ersten Emaille Zifferblätter nehmen Gestalt an.

Diese Zifferblätter sollen einmal kleine Kunstwerke werden. Bisher stehe ich noch am Anfang und die gezeigten Bilder sind nur Testblätter aber es geht schon mal in die richtige Richtung. Derzeit habe ich ca. 8 verschiedene Motive in Arbeit welche in unterschiedlichen Emaille-Techniken verarbeitet werden sollen. Für die Fertigung eines solchen Zifferblattes benötige ich mehrere Tage. Angefangen von der Bearbeitung des Silber bzw. Kupferbleches, welches für die jeweilige Emaille Technik aufwendig vorbereitet werden muss, bis hin zu den verschiedenen Stufen des Brennen der einzelnen Emaille Schichten, die nach jedem Brand wieder neu geschliffen und poliert werden müssen. Zwischen dem Brennen werden mit einer speziellen Farbe Effekte bzw. Zeichnungen von Hand mit einem Haarfeinen Pinsel aufgetragen. Alleine der Nassauftrag bei dem Zellenemail unter dem Mikroskop nimmt mehrere Stunden in Anspruch. Bei freiliegenden Metallschichten wird die Oberfläche anschliessend vergoldet, rhodiniert oder versilbert.

Die aufwendige Arbeit lohnt sich! Emaille hat eine Farbtiefe und eine Brillanz die mit keinem anderen Material vergleichbar ist und in Kombination verschiedener Techniken wie z.B den Zellenschmelz wird das Zifferblatt ein Schmuckstück für sich.

Sobald die Arbeiten perfektioniert, und alle Abläufe eingespielt sind, gehören wir zu den ganz wenigen Uhrenherstellern die derartige Zifferblätter herstellen und wir werden die ersten und einzigen sein, die solche Uhren zu einem bezahlbaren Preis anbieten.

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die neuen Uhren kommen bald

Derzeit sind unsere Bestände ziemlich vergriffen aber bald kommen die nächsten Uhren heraus. Derzeit sind 8 Einzelstücke im Bau, für welche wir Profilzifferblätter mit verschiedenen Hintergründen herstellen. Darunter wird auch eine Automatikuhr mit Tag/ Datum Anzeige sein. Jede Uhr wird dann einzeln, gleich nach der Fertigstellung hier auf der Seite vorgestellt und ist dann entweder in der Werkstatt oder im Ladengeschäft erhältlich.

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Herstellung eines Einzelstückes, 100% swiss made, 100% unique

Eine neue Downunder als Einzelstück wurde diesen Monat fertig.

Zuerst wurde das Design der Zifferblätter und der Stundenscheibe am Computer entworfen.

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Nachdem die Zeichnungen fertig waren, wurde alle Teile Massstabsgetreu gefertigt.

Das untere Zifferblatt wurde mit einem Kreiselschliff versehen, der durch die halbtransparente Farbschicht sichtbar sein soll.

Um eine intensivere Farbtiefe zu erhalten, wurden die Zifferblätter vor der Beschichtung rotvergoldet.

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Die Druckplatte des unteren Blattes und das bereits von Hand ausgeschnittene ober Blatt.

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Das erste Aufeinanderlegen.

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Die ersten Farbbeschichtungen mit einer speziell für uns hergestellten Farbe aus der Schweiz

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Beide Blätter nach dem Tampondruck

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Und nach vielen Arbeitsstunden schliesslich die fertige Uhr.

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